Sonntag, 24. Januar 2021

Großvaters Apfel - Streuselkuchen

 


Mein Großvater ist 1995 gestorben. Obwohl Opa Heini gelernter Konditor war, gab es immer recht einfache Kuchen, die aber immer saulecker waren. Apfelkuchen gab es in sämtlichen Variationen. Wahrscheinlich weil er einen Apfelbaum im Hühnerhof hatte. Es war die Sorte: Alter Wiedenbrücker. Ich gehe mal davon aus, dass es diese Sorte nicht mehr gibt und deswegen habe ich die Sorte Jonagold verwendet. Der Kuchen ist mega lecker geworden und für mich, eine schöne Erinnerung. Ich wünsche viel Freude beim Backen und einen guten Appetit!!!

Zutaten:

Teig

150g Butter
130g Zucker
2 Tl   Vanillezucker 
1.      Zitrone, nur den abrieb
200g Weizenmehl T 405
    2   Eier, Fr. M
2 Tl Vanillezucker 
1/2 Tl Backpulver
1 Prise Salz 


Apfelmus 

260g Apfel, geschält und entkernt
120g Wasser 

Füllung 

600g      Äpfel, geschält und entkernt
200g      Apfelmus ( selbstgemacht oder 
               gekauft )

Streusel

100g Butter
100g Zucker
140g Mehl
100g Mandeln, gestiftet

Aufstreu

Puderzucker 


Zubereitung:

Sreusel

Butter, Zucker, und Mehl mit dem Handmixer vermengen und anschließend mit den Händen einmal durchkneten. 
Nun die Mandelstifte vorsichtig unter die Streuselmasse einarbeiten.

Äpfel

Die Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und in 5 mm große Würfel schneiden.

Apfelmus

Die Äpfel schälen und vom Kerngehäuse befreien, in kleine Stücke schneiden und mit dem Wasser aufkochen und 5 Minuten köcheln lassen.
Anschließend mit dem Pürierstab zu Mus verarbeiten und etwas abkühlen lassen.

Teig

Butter, Zucker, Salz und Vanillezucker cremig rühren.
Die Eigelbe nach und nach unterrühren Anschließend Mehl und Backpulver unterarbeiten. 

Zusammenbau

Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform (26cm) streichen.
Das 
Apfelmus nun auf den Teig streichen, darauf achten, dass ca. 1cm Platz zum Rand bleibt.
Die Apfelstücken oben drauf geben, auch etwas Platz zum Rand lassen und den Kuchen,  bis zum Rand mit den Streuseln bestreuen. Anschließend in dem auf 200°C Unter/-Oberhitze vorgeheizten Ofen, in ca. 35 Minuten
fertig backen.
Anschließend den Kuchen in der Form abkühlen lassen und mit Puderzucker abstäuben.











Donnerstag, 21. Januar 2021

Knüppelbrot


Die Hexe hat gesagt:
Es sieht aus, wie Knüppel aus dem Sack.
Mir persönlich, gefällt es sehr gut.
So war die Namensgebung, für dieses Brot, aber relativ einfach.
Ich habe es Knüppelbrot getauft😁
Gebacken habe ich es, in meiner neuen Kaviar- Backform.

Zutaten:

Weizensauerteig

50g Weizenmehl T 550
50g Wasser
10g ASG

Teig

         Sauerteig 
500g Weizenmehl T550
  30g Roggenschrot
315g Wasser
   5g Frischhefe
  15g Salz
  15g Rapshonig
  15g Butter

Zubereitung:

Sauerteig

Alle Sauerteigzutaten klümpchenfrei miteinander vermischen und für 15 bis 24 Sunden bei Zimmertemperatur abgedeckt mit Folie reifen lassen.

Teig

Alle Teigzutaten, bis auf das Salz, 2 Minuten auf niedrigster und 10 Minuten auf 2. Stufe des Spiralkneters verkneten.
Dann das Salz einrieseln lassen und weitere 2 Minuten verkneten. 
Den Teig 30 Minuten, abgedeckt,  zur Gare stellen.
Nach der Gare den Teig in zwei gleichschwere Teile teilen, die Teigstücke zu Baguettes formen und in der Kaviarform 20 Minuten zur Gare stellen.
Nun die Brote, in der verschlossenen Form, ohne  Schwaden in den vorgeheizten Ofen schieben. Bei 230°C, 20 Minuten backen und anschließend 10 Minuten offen
 fertigbacken.









Sonntag, 17. Januar 2021

Himmelstorte / Friesentorte




Einer meiner lieblings Torten, ist die Himmelstorte, oder wie sie in Norddeutschland genannt wird, Friesentorte. Selber essen kann ich sie ja nicht, aber ich dachte mir, die Jungs haben bestimmt Spaß daran. 

Ich hatte recht

Für uns, habe ich die Torte in einer 18er Springform gebacken. Das Rezept habe ich aber aufgeschrieben, für eine 26er Form. Wer auch ein 18er Torte backen möchte, muss einfach nur die Zutaten durch 2 teilen. Die Teige, habe ich mit einem ganz normalen Handmixer hergestellt.

 Zutaten:


Teig - für zwei Böden

120g Butter
120g Zucker
140g Weizenmehl T 405
    4   Eigelb
4 Tl Vanillezucker 
1 gest. Tl Backpulver
6 El Milch
1 Prise Salz 

Baiser für zwei Böden

     4  Eiweiß
200g Zucker
     1 Prise Salz

Aufstreu

Mandelblättchen

Füllung 

  60g Himbeeren 
400g      Sahne
2   Pck.  Sahnesteif


Zubereitung:


Für den Baiser die Eiweiße und Salz steif schlagen und den Zucker einarbeiten.

Für den Teig, Butter, Zucker, Salz und Vanillezucker cremig rühren.
Die Eigelbe nach und nach unterrühren und anschließend mehl und Backpulver unter arbeiten. 
Diesen Teig in 2 gleichschwere Teile teilen und jeweils in eine mit Backpapier ausgelegte Springform (26cm) streichen ( dieses geht am besten mit einem Löffel, der immer wieder in heißes Wasser getaucht wird ).

Beide Teige nun jeweils mit der Hälfte der Baisermasse bestreichen, mit Mandelblättchen bestreuen und anschließend in dem auf 175°C Unter/-Oberhitze vorgeheizten Ofen in ca. 30 - 35 Minuten backen.

Die Böden auf dem Kuchengitter abkühlen lassen.

Wenn die Böden kalt sind, Sahne, Vanillezucker und Sahnesteif schlagen.

Nun 1/3 der Sahne auf einem Boden verteilen, 
mit den Himmbeeren belegen und die restliche Sahne darauf verteilen.
Anschließend mit dem zweiten Boden, der vorher in die gewünschte Stückzahl geschnitten worden ist bedecken.


Die Torte sollte für mindestens 3-4 Stunden in den Kühlschrank gestellt werden, damit sie schön durchziehen kann.










Dienstag, 12. Januar 2021

Sauerteig Pizza

 


Die Jungs hatten mal wieder Hunger, auf eine vernünftige Pizza. Gesagt und getan, hier ist das Ergebnis.

Die Mengenangaben für die Soße, sind für diese Teigmenge. Meine Pizzen, habe ich mit einem Teiggewicht von ca 330 bis 350 g gemacht.

Wer weniger Pizzen macht, muss selber rechnen. Die Soße lässt sich aber auch prima einfrieren, oder so mache ich das, in 160ml Gläser einwecken.

Zutaten:

Suerteig

  10g ASG
100g Weizenmehl  T66
100g Wasser


Teig

            Sauerteig
1000g Weizenmehl T65
       2g Frischhefe
     15g Olivenöl
     20g Salz
     15g Honig
   600g Wasser, warm

Soße 

3 kl. Dose geschälte Tomaten
2 Zwiebel, mittlere Größe 
4 -6 Zehen Knoblauch
Salz
Pfeffer
Paprika, edelsüß 
Zucker
Basilikum
Majoran
Rosmarin
Thymian
Balsamico-Essig, rosso

Zubereitung:

Soße

Zwiebeln in etwas Olivenöl braun andünsten, einen Teelöffel Zucker dazugeben,die Zwiebeln karamellisieren und mit Salz Pfeffer und süßem Paprikapulver würzen.
Tomatenmark mit anrösten, Tomaten mit dem Saft und den Gewürze dazugeben und bei kleiner Hitze ca. 30 - 40 Minuten einreduzieren.
Zum Schluss nochmal abschmecken.

Sauerteig 1 (DEF)

Alle Sauerteigzutaten klümpchenfrei miteinander verrühren und 15 bis 24 Stunden in einer Schüssel mit Folie abgedeckt, bei Zimmertemperatur, reifen lassen .

Teig

Alle Teigzutaten 2 Minuten auf niedrigster und 8Minuten auf 3. Stufe des Spiralkneters verkneten.
Anschließend den Teig in eine mit Olivenöl ausgestrichene Schüssel abgedeckt mit Folie geben, eine Stunde anspringen lassen und für 3 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Nun den Teig aus den Kühlschrank nehmen und 1,5 Stunden aklimatisieren lassen.
Den Teig auf einer gemelten Arbeitsfläche ausarbeiten und dabei darauf achten, das man nicht den Rand mitbearbeitet. Anschließend den Teigling auf mit Olivenöl bestrichenes Backblech legen, die Soße verteilen und nach Wunsch belegen.
Bei 275C° auf unterster Schiene, je nach Belag, in ca. 15 Minuten fertig backen.

Guten Appetit!










Freitag, 8. Januar 2021

Bauernbrot




Wie findet man raus, ob die Triebkraft vom Sauerteig gut ist?
Es ist relativ einfach, man backt ein Brot ohne zusätzliche Hefe.
Dieses Brot hat eine schöne harte Kruste und eine weiche Krume.
Und durch das Roggenschrot, so finde ich, auch das gewisse etwas.

Zutaten:

Sauerteig 1

50g Roggenschrot
50g Wasser
   2g ASG

Sauerteig  2

60g Weizenmehl T 1050
60g Wasser
  6g ASG

Autolyseteig

250g Weizenmehl  T812
250g Wasser

Teig

          Sauerteig 1
          Sauerteig 2
         Autolyseteig
140g Weizenmehl T 812
  10g Honig
    5g Olivenöl 
  10g Salz

Zubereitung:

Sauerteig 1 (DEF)

Alle Sauerteigzutaten klümpchenfrei miteinander verrühren und 15 bis 24 Stunden in einer Schüssel mit Folie abgedeckt reifen lassen bei Zimmertemperatur.

Sauerteig 2 (DEF)

Alle Sauerteigzutaten klümpchenfrei miteinander verrühren und 5 Stunden in einer Schüssel mit Folie abgedeckt bei 26 bis 28C° reifen lassen, anschließend bis zum backen in den Kühlschrank stellen, bis 1 Std. vorm backen.

Autolyseteig

Alle Autolyseteigzutaten klümpchenfrei miteinander verrühren und 1Std. in einer Schüssel mit Folie abgedeckt reifen lassen.


Teig

Alle Teigzutaten 2 Minuten mit dem Spiralkneter auf niedrigster und dann 8 Minuten auf zweiter Stufe verkneten.
Den Teig 60 Minuten abgedeckt mit Folie zur Gare stellen.
Nach der Gare den Teig auf einer bemehlten Fläche,  einmal dehnen und Falten.
Anschließend den Teig 60Minuten zur Gare stellen und alle 20 Minuten einmal dehnen und falten.
Nun den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche rund wirken und mit dem Schluss nach unten, in ein stark bemehltes Gärkörbchen legen und für ca. 45 - 60 Minuten, abgedeckt mit Folie, zur Gare stellen.
Die Rohlinge mit dem Schluss nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen,
und in den auf 260°C vorgeheizten Ofen mit viel Schwaden schieben.
Nach 1 Minute die Temperatur auf 200°C reduzieren und fallend in ca. 45 - 50 Minuten fertigbacken.
5 Minuten vor Ende der Backzeit einmal kurz die Ofentür öffnen um die Schwaden abzulassen, damit es eine schöne Kruste gibt.













Donnerstag, 7. Januar 2021

Fleischbällchen / Suppeneinlage

 




Für meine Hochzeitssuppe /
 Rindfleischsuppe brauchte ich eine Einlage. Unteranderem habe ich diese Fleischbällchen dafür gemacht.
Sie sind ohne viel Schnickschnack, aber saulecker!

Zutaten:

100g Rinderhack
  20g Brötchen, altbacken
          Salz 
          Pfeffer
         Muskat

Zubereitung:

Das Brötchen in Wasser einweichen. Das Rinderhack mit den Gewürzen, dem eingeweihten und  ausgedrücktem Brötchen gut durchkneten. Anschließend mit der Hand ca. 8 bis 10 g schwere Fleischbällchen Form. Die fertig geformten Fleischbällchen, nun in einen Topf geben, mit siedendem, aber nicht kochendem, leicht gesalzenem Wasser und  ca. 10 Minuten ziehen lassen.

Die Fleischbällchen lassen sich auch gut einfrieren so dass man auf Vorrat produzieren kann. Aus der hier angegebenen Menge, habe ich 16 Fleischbällchen gemacht.