Dieses Brot könnte den Titel tragen: "Homage an die Heimat"
Ich stolperte über das Rezept, während ich in den verschiedenen Foren unterwegs war, und dachte mir, als gebürtiger Rietberger muss ich das Brot backen.
In leicht abgewandelter Form präsentiere ich euch nun die "Rietberger Kruste"
Zutaten:
SAUERTEIG (DEF)
135 g Roggenmehl T1150
135 g Wasser
27 g ASG
QUELLSTÜCK
102 g Roggenschrot, mittel
102 g Weizenschrot, mittel
25 g Leinsamen
25 g Haferflocken
20 g Hirse
20 g Sesam
20 g Sonnenblumenkerne
314 g Wasser
TEIG
270 g Sauerteig
625 g Quellstück
100 g Roggenmehl T1150
125 g Weizenmehl T1050
15 g flüssiges Backmalz
14 g Salz
7 g Hefe
Aufstreu
Leinsamen
Sesam
Hafer, kernig
Sonnenblumenkerne
Quelle:
In Anlehnung an das Rezept Rietberger Kruste aus dem Sauerteigforum
post 05.05.2011 - 19:36 Uhr von emil46.
Zubereitung:
Sauerteig (DEF)
Alle Sauerteigzutaten klümpchenfrei miteinander verkneten und 12-16 Stunden reifen lassen.
Quellstück
Alle Quellstückzutaten miteinander vermischen und 12 - 16 Stunden abgedeckt mit Folie in einer Schüssel ruhen lassen.
Teig
Alle Zutaten 3 Minuten mit dem Spiralkneter auf niedrigster und dann 7 Minuten auf zweiter Stufe verkneten.
Den Teig 30 Minuten abgedeckt mit Folie zur Gare stellen.
Nach der Gare den Teig nochmal kneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche oval wirken. Eine gefettete Kastenbackform mit Saaten nach Wahl ausstreuen (ich habe für den Boden Sonnenblumenkerne, für die Seitenwände eine Mischung von Sesam und Leinsamen genommen).
Auf den Teigrohling wird eine Mischung aus Sesam, Leinsamen und Haferflocken (kernig) aufgestreut.
Den Teigling abgedeckt mit Folie 50 Minuten zur Stückgare stellen.
Nach der Stückgare den Teigling mit Schwaden in den vorgeheizten Ofen schieben und bei 240°C fallend auf 200°C in 50 Minuten fertigbacken.
Anschließend das Brot aus der Form nehmen, mit Wasser abstreichen und nochmal für 10 Minuten bei 200°C backen, damit das Brot eine angenehme und nicht zu weiche Kruste bekommt.
Habs endlich nachgebacken und find es sehr lecker.
AntwortenLöschenHab nur vergessen es einzuschneiden, deshalb ist es seitlich leicht gerissen, was dem Geschmack jedoch keinen Abbruch tut :-)
Hallo Finchen,
AntwortenLöschenich habe es mir angeschaut - schleck!
Die Rietberger Kruste schmeckt auch rustikal eingerissen.... ;-)
Schön, dass du sie gebacken hast und für lecker empfindest - so soll es sein!!!
Ich hab gestern die Rietberger Kruste zum ersten Mal gebacken. Sie schmeckt super! Könnte meinen bisherigen Favoriten "Feinschmeckerbrot" für die nächste Zeit vom ersten Platz vertreiben.
AntwortenLöschenMan muss eben immer mal wieder was anderes ausprobieren. Die Kruste wird aber bestimmt immer ganz oben auf der Liste stehen.
Danke fürs Rezept
Hallo Brigitte,
Löschenna, das hört sich doch super an!
Danke für die Rückmeldung und du hast wirklich recht:
Offen sein für Neues!
Liebe Grüße
Christian
Rietberg - oder seine Brote - waren bisher noch nicht auf meinem Radar. Dieses Brot sieht aber toll aus, daher werden sich meine mangelnden Geografiekenntnisse sicher bald verbessern.
AntwortenLöschenGruss aus dem Land der Bagels und Hamburger Buns,
Karin
Hi Karin,
Löschenliebe Grüße über den Teich - ich habe erst mal geschaut wo du weg kommst ;-)
Schönes Fleckchen und chicer Blog!
Liebe Grüße
Christian
Hi Christian,
AntwortenLöschengeht auch normales Backmalz oder muss es unbedingt das flüssige sein? Wenn ja, welche Menge?
Liebe Grüße
Uschi