Sonntag, 9. Oktober 2016

Kirsch - Streusel - Kuchen









Zur Zeit habe ich mehr Lust auf Kuchen als auf Brot backen. Jetzt, wo es kühler wird, gefällt es mir Sonntags Nachmittags an der Kaffeetafel zu sitzen, während neben mir der Kamin knistert. Deshalb präsentiere ich euch heute einen einfachen aber leckeren Kirsch-Streusel-Kuchen.

Zutaten:

Teig:

150g Weizenmehl T 405
1Msp Backpulver
  80g Zucker
  20g Vanillezucker
1 Ei, Gr. M 
100g Butter, weich
 1Prise Salz

Füllung:

1 Glas Sauerkirschen, 680g Füllgew. - 350g Abtropfgew.
110g Zucker
  20g Speisestärke
 

Streusel:

150g Weizenmehl T405
100g Butter
100g Zucker

Zubereitung:

Alle Teigzutaten mit dem Handmixer und Knethaken zu einem glatten Teig verkneten. Dann den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 30 - 60 Minuten in den Kühlschrank legen.
Nach der Kühlungszeit 2/3 vom Teig in eine 26er mit Backpapier ausgelegte Springform, bei der die Wand ausgebuttert und gemehlt ist, ausrollen und mit einer Gabel stippen.
Den Boden etwa 12 - 15 Minuten bei 180°C Unter-/ Oberhitze backen.
Danach den Boden etwas auskühlen lassen.

Die Kirschen mit dem Saft kurz aufkochen.
Anschließend die Kirschen abtropfen lassen,den Saft auffangen und 250ml von dem Saft abmessen.
Vom Saft 6 EL abnehmen und mit der Speisestärke und dem Zucker glatt rühren.
Den restlichen Saft wieder zum Kochen bringen, die Stärkemischung einrühren und 1 Minute kochen lassen.
Nun die Kirschen unterheben und etwas abkühlen lassen.

Für die Streusel alle Streuselzutaten mit den Händen verkneten und mit dem Handmixer und dem Rührbesen auf die gewünschte Größe bringen und wieder kalt stellen.

Nun den übergebliebenen Teig zu langen Würsten formen, auf den Kuchenboden legen und einen ca. 2cm hohen Rand formen ( geht gut mit leicht angefeuchtetem Finger ).

Die Kirschen einfüllen und verstreichen, anschließend die Streusel daraufgeben und 40 Minuten bei 180°C fertig backen.

Wenn der Kuchen fertig gebacken ist, 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann den Springformrand entfernen und den Kuchen auf dem Gitter erkalten lassen.














Montag, 3. Oktober 2016

Frankfurter Kranz











Schon lange wollte ich mal wieder einen Frankfurter Kranz backen.
Als ich auf Youtube diese Machart sah, wusste ich: Das ist er!

Kalorienzählen sollte man hier gar nicht erst anfangen - der Genuss steht im Vordergrund.



Zutaten :

Teig:
250g Butter, weich
240g Zucker
 
6 Eier, getrennt  
180g Mehl
100g Speisestärke
2 TL Backpulver
 
Salz, Prise

Tränke :
  50g Zucker
  60g Wasser
100g Rum



Buttercreme : 

500g Milch
130g Zucker
3 Eigelb, Gr.M
 40g Stärke
Mark einer Vanilleschote 
400g Butter, weich

 
Krokant : 


100g Wasser 
300g Zucker 
300g gehackte Mandeln



Füllung:

Preiselbeeren 


Quelle:


In Anlehnung an das Rezept "Frankfurter Kranz", von Kuchenfee Lisa,
aus dem You Tube Kanal von Kuchenfee Lisa      


Zubereitung:

Teig:

Eine 28*8cm große Frankfurter Kranzform buttern und mit Mehl ausstäuben.
Die Eiweiße mit dem Salz und 3/4 des Zuckers 10 Minuten steif schlagen.
Nun die weiche Butter aufschlagen und dabei die Eigelbe nach und nach zugeben, so dass sie sich mit der Butter verbinden. Der Eischnee wird daraufhin vorsichtig portionsweise untergehoben. Mehl, Backpulver und Stärke wird dann gesiebt und untergehoben. Die gesamte Masse kann nun in in die Form gefüllt und im Ofen bei 170° Grad Umluft ca. 30 Minuten gebacken werden.

Tränke:
Wasser und Zucker aufkochen, in eine Tasse füllen und Rum dazugeben.
Buttercreme:
Eigelbe, Speisestärke, Zucker und etwas Milch glattrühren. Daraufhin erst die restliche Milch mit der ausgekratzten Vanilleschote und dem Mark zum Kochen bringen und dann das Eigelbgemisch unter kräftigem Rühren zugeben und weiterkochen. Dabei ständig weiterrühren und darauf achten, dass nichts anbrennt. Die Creme umfüllen und mit Frischhaltefolie abdecken, damit sich keine Haut bilden kann, und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Wenn der Pudding abgekühlt ist, diesen durch ein feines Sieb streichen. Nun muss die Butter aufgeschlagen werden und dann der Pudding portionsweise unter die Butter gerührt werden. 
Krokant:
Zucker und Wasser aufkochen, gehackte Mandeln unterrühren. Auch hierbei ist es wichtig, immer weiter zu rühren, damit nichts anbrennt, bis die Mandelstücke vom Zucker umhüllt und feinkrümelig sind. Zum Auskühlen sofort aus der Pfanne auf ein Backpapier geben.
Zusammensetzen des Kranzes:
Mit einem Brotmesser den Kranz in 3 waagerechte Teile teilen, so dass man 3 Böden erhält. Die untersten beiden Böden mit der Tränke beträufeln. Auf den untersten Boden werden 3 Kreise Buttercreme gespritzt - in die Zwischenräume können dann die Preiselbeeren. Den mittleren Boden aufsetzen und beim ersten Boden gleich verfahren, dann aber nur noch mit 2 Buttercreme-Kreisen und einem Preiselbeerring. Nun kann der 3. Boden als Deckel aufgelegt werden. Der gesamte Kuchen wird mit einer dünnen Schicht Buttercreme eingestrichen, so dass alle Krümel gebunden sind und eine glatte Oberfläche entsteht. Der Kranz sollte dann für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank. ( Ich ließ ihn über Nacht im Kühlschrank und verarbeitete ihn erst am nächsten Morgen weiter ) Die restliche Buttercreme bei Zimmertemperatur abgedeckt stehen lassen. Nach der Zeit im Kühlschrank wird die restliche Buttercreme wieder aufgeschlagen und der Kranz damit ein weiteres Mal glatt eingestrichen und mit Krokant ummantelt. Mit einem Tortenteiler können die Stücke markiert und diese daraufhin mit einem Tupfen Buttercreme und einer Belegkirsche verziert werden.
Der Krank ist durch die erkaltete Butter im Kranz so fest, dass man ihn leicht auf eine Tortenplatte heben kann.


























Montag, 25. Juli 2016

Ems - Radtour Teil 1 Von der Quelle bis nach Rietberg



Aufmerksame Leser meines Blogs wissen bereits, dass ich gebürtiger Rietberger bin und wir uns vor 3 Monaten e-bikes zugelegt haben.

So liegt es nahe, das eine mit dem anderen zu verbinden:

Meine bessere Hälfte und ich beschlossen, den Emsradweg zu fahren - nicht in einer Tour ( schließlich haben wir Kinder und leider auch noch keinen Urlaub ) sondern in Etappen.

Am gestrigen Samstag war es dann soweit. Wir packten unsere Sachen und fuhren los zum....


Startpunkt, dem Infozentrum EmsQuellen.

Nachfolgend sieht man den Gesamtweg, der nun nach und nach vor uns liegt.


Sehr hilfreich war folgendes Buch, welches sehr genau Wege, Entfernungen, Informationen zu Städten, Möglichkeiten der Übernachtung, Restaurants und Sehenswürdigkeiten, etc. aufzeigt.


Also, auf zu den Quellen der Ems...


Diese Treppen führten uns runter zu...


...tja,
einer leider absolut unspektakulären Pfütze...

Aber dies sind die EMSQUELLEN!


Naja, dann los - der Weg liegt vor uns...


Der frühe Vogel fängt den Wurm - oder so ähnlich.
Auf jeden Fall liegt hier noch leichter Nebel auf den Teichen und Wiesen.


Nach 7km erreichen wir unser 1. Etappenziel: Hövelhof.


Die Kirchenuhr von Hövelhof zeigt 9 Uhr - und wir sind ja auch erst kurze Zeit unterwegs,
aber...


...wir sind ohne Frühstück los.
Unser Magen knurrt, so dass wir beschließen, schon direkt am Anfang eine Pause einzulegen. Wenn das so weiter geht, kommen wir nie an, oder?




Gegen 9.30Uhr wird es wirklich Zeit, dass wir endlich weiter kommen.


Das Wetter ist eigentlich fast optimal: Bedeckt, moderate Temperaturen - naja - leichter Nieselregen auch - aber besser als große Hitze oder Dauerregen.


Wir verlassen also Hövelhof, 


 ... nachdem wir diese kleine Kapelle am Wegesrand noch bildlich festgehalten haben.


 Das Schild zeigt: Wir sind noch richtig!


Noch ist die Ems klein.


Hier sogar so klein, dass sie kaum noch zu sehen ist, aber...


...hinter den Büschen - wenn man ganz genau hinschaut....


Unser nächstes Ziel ist das Steinhorster Becken - ihr erinnert euch vielleicht: Hierhin fuhren wir bereits am Vatertag.


An der Ems entlang.


Auch mal über eine Brücke...


2. Etappe erreicht! das STEINHORSTER BECKEN!



Unser 3. und für heute letztes Etappenziel wird Rietberg.


Unsere Tour führt am Tierpark Nadermann vorbei.


 Auch Schöning liegt an unserem Weg.


Hier ist die Ems schon größer.


Störche!
Unsere Familienplanung ist definitiv abgeschlossen!
Wir beobachten sie nur von weitem.


Nun sind wir in meiner Heimat: Rietberg!

Dies ist die Johanneskapelle, ein wirkliches Schmuckstück!
Keine 100Meter Luftlinie entfernt bin ich groß geworden und kenne jeden Grashalm und jeden Baumwipfel.


 Und weiter an der Ems lang.


Habt ihr das Bild schon mal vergrößert?


Ein Postkartenbild!


Auf unserem Weg kommen wir an der ehemaligen Landesgartenschau von Rietberg vorbei.
Es ist immernoch einen Besuch wert - vor allem auch mit Kindern!


Die Landesgartenschau hat 2 Eingänge. Hier seht ihr den Haupteingang.


Wenn man genau hinschaut, sieht man hinter der Ems ein gelbes Gebäude: In diesem Haus bin ich geboren!!!


Wer nimmt neben dem Rieti Platz?
Er ist das Maskottchen der Rietberger Landesgartenschau und überall in verschiedensten Situationen zu sehen.


Unsere Rietberger katholische Kirche, die...


...direkt neben dem Rathaus steht.
Unser Rathaus wird zur Zeit renoviert, so dass es im Moment nicht besonderes fotogen ist.


In der Müntestraße steht das Cafe´ Münte und ist vorerst das Endpunkt unserer Reise.


Der Weg zeigt folgendes Streckenergebnis:

... und wird in Kürze fortgesetzt....